Neugestaltung Schlossplatz in Ballenstedt Straßen-u. Wegebau 2018/2019

ALLGEMEINE BESCHREIBUNG DER BAULEISTUNG

Die Stadt Ballenstedt beabsichtigt die Gestaltung des Schlossplatzes in Ballenstedt. Der Schlossplatz liegt im Westen der Stadt Ballenstedt südlich der B185 und ist über die Straße Trift direkt erreichbar. Diese Baumaßnahme ist als Gemeinschaftsmaßnahme der Stadt Ballenstedt, dem Zweckverband Ostharz geplant, der im Rahmen dieser Baumaßnahme die Trinkwasserleitung im gesamten Baubereich des Schlossplatzes erneuern wird.

Die Gestaltung des Schlossplatzes durch die Stadt Ballenstedt im Bauteil 1 umfasst die Neupflasterung des gesamten Platzes bis in die angrenzenden Straßen, die Verlegung eines neuen Niederschlagswasserkanals mit Abläufen und Kastenrinnen, die Ergänzung der Straßenbeleuchtung, das Setzen von Senkelektranten und Versorgungspollern sowie die Erdarbeiten für die Verlegung neuer Stromleitungen. Der Zweckverband Ostharz wird auf dem Schlossplatz im Zuge dieser Maßnahme die Trinkwasserleitung mit Hausanschlüssen erneuern. Die Erdarbeiten hierfür sind im Bauteil 2 enthalten.

Der Schlossplatz wird auf seiner gesamten Fläche von ca. 4000 m2 grundhaft ausgebaut. Der Ausbau der 3000 m2 großen Fahrbahnfläche erfolgt in gebundener Bauweise. Das Naturstein-Kleinpflaster wird auf einer Dränbetontragschicht unter Benutzung einer Haftschlämme frisch in kunstharzgebundenen Pflasterbettungsmörtel verlegt und mit kunstharzgebundenem Pflasterfugenmörtel vollfugig verfugt. Zu den starren Baukörpern (Rinnen und Einfassungen) wird eine Bewegungsfuge hergestellt und mit einer auf den Pflasterfugenmörtel abgestimmten Fugenmasse verfüllt. Auf der Platzfläche gibt es keine Dehnfugen. Hier wird lediglich die Dränbetontragschicht eingekerbt. Der Pflasterverband auf der Platzfläche wird in Passe verlegt, der Verband der angrenzenden Straßen in Segmentbögen. In der Platzmitte wird auf einer Fläche von ca. 170 m2 (14 x 12 m) das Logo der Stadt Ballenstedt aus 2-farbigem Mosaikpflaster, ebenfalls in gebundener Bauweise, verlegt

 

 

Wohngebietserschließung „WOHNEN AM WIETER“ in Northeim 2015/2019

 

 

Neugestaltung Marktplatz in Weißenfels Freianlagen Straßen-u. Wegebau 2017/2019

Straßenbauliche Beschreibung
Der Marktplatz, einschließlich Verbindung zur Fischgasse, ist insgesamt ca.7.000 m² groß. Seine räumliche Gliederung erfährt der Platz durch zwei längs gerichtete Baumreihen. Diese teilen die innere Marktfläche von den äußeren Seitenbereichen. Die Breite der Seitenbereiche wird durch die nicht in Flucht befindliche Bebauung bestimmt und variiert zwischen 5 m und 12 m. Die ca. 40 m x 90 m große eingeschlossene Fläche wird mit Natursteinplatten aus Granit in 70 cm breiten Bändern versehen. Die unterschiedlichen Längen der Platten zwischen 50 cm und 110 cm sollen die Flächigkeit beleben. Der Muldenstein, der diese Plattenfläche rahmt ist 90 cm breit und besteht aus dem gleichen Material. Zur Aufnahme des Niederschlagwassers ist eine Oberfläche in einer maximalen Tiefe von 3 cm ausgemuldet. Ebenfalls im selben Material sind die Kleinpflasterflächen gehalten, welche die unterschiedlichen Zugangshöhen zu Gebäuden auffangen und ausgleichen.

Folgende Arbeiten waren notwendig: Ver- und Entsorgung, wie Entwässerung,Trinkwasser,Gas und Brunnenanlage.

Beleuchtung
Lichtteppich Ein weiteres wesentliches Gestaltungsmerkmal bildet der auf der westlichen Platzseite von Nord nach Süd verlaufende „Lichtteppich“. Hierbei unterlagern 3 x 4 Doppelreihen aus Lichtpunkten die Baumreihen. Zwei Typen Bodenstrahler unterschiedlicher Größe bzw. Intensität bilden hierbei einen Rhythmus der an Jamben von Hardenbergs „Hymnen an die Nacht“ erinnert. Durch entsprechende Steuerung erstrahlen mit Einbruch der Dämmerung die ersten Lichter und vervollständigen sich nach und nach zum „Teppich der Nacht“.

Ausstattung wie Baumscheibenabdeckung/Sitzmöbel/Elektranten/Fahrradständer/Weihnachtsbaumhülse und Bepflanzung mit Silber-Linde/Schwedische Mehlbeere

Ausgrabungen Weißenfelser Markt Dr Matthias Becker Landesamt für Denkmalpflege und Archäologie

Zeitkapsel in Weißenfels entdeckt !

 

 

 

Sanierung Josephskreuz bei Stolberg/Südharz 2018-2019

Stadt Goslar Wallanlagen Neugestaltung 2018

ALLGEMEINE BESCHREIBUNG DER BAULEISTUNG

Allgemeine Objektbeschreibung:

Das Bearbeitungsgebiet befindet sich auf der Südseite im heutigen Grüngürtel der historischen Altstadt Goslars.

Die Stadt Goslar beabsichtigte mit landschaftsarchitektonischen Maßnahmen die Elemente der Wallanlagen und der historischen Befestigungsanlage wieder sicht- und erlebbar zu machen. Einer der wenigen Orte, an denen die ehemaligen Strukturen der Befestigungsanlage ablesbar sind, ist der Bereich zwischen dem Kahnteich und dem Zwinger, den Judenteichen und der Straße St. Annenhöhe. Als das prägendste Element nimmt der Wall aufgrund seiner beeindruckenden Höhe eine besondere Rolle im Planungsbereich ein.

Beschreibung der örtlichen Begebenheit und des Leistungsumfangs:

Im Bereiches des Kahnteiches und des Zwingers ist eine platzartige Aufweitung aus einer Wassergebundenen Wegedecke entstanden die im Süd-Osten durch eine Sitzmauer umgeben und im Westen von einer Entwässerungsrinne begrenzt wird. Die bestehende asphaltierte Zufahrt zum Zwinger wurde durch eine neue farbige Asphaltfläche ersetzt. Im Bereich der Kötherstraße enstand ein platzartiger Übergang aus Natursteinkleinpflaster. Die Kötherstraße wurde erhöht und erhielt durch Natursteinkleinpflaster einen neuen Fahrbahnbelag. Die vorhanden Granitborde wurden als Fahrbahnbegrenzung wieder eingebaut. Die bestehende, stark abfallende Rasenfläche zwischen der Kötherstraße und den Judenteichen erhielt zwei Sitzmauern die das Gefälle leicht abfangen und die Aufenthaltsqualität erhöht. Ein neu angelegter asphaltierter Weg erschließt die beiden Sitzbereiche und führt auf den am unteren Böschungsfuß des Walls gelegenen Fußweg. Die Wassergebundene Wegedecke des Fußweges wurde erneuert, erhielt eine Einfassung aus Flachstahlband und leitet den Besucher vorbei an den Judenteichen bis zur St.Annenhöhe.

Auszuführende Leistungen, wesentliche Leistungen:

Hauptleistungen: – Ca. 5.500 m² Gesamtbearbeitungsfläche – Ca. 1.000 m³ Erdarbeiten – Ca. 15 m Linienentwässerung – Ca. 1.100 m Borde und Stahlkanten – Ca. 1.130 m² Natursteinkleinpflaster – Ca. 550 m² farbiger Asphalt – Ca. 800 m² Wassergebundene Decke – Ca. 75 m² Bruchsteinmauer – Ca. 80 m Natursteinblöcke – Ca. 450 m² Pflanzflächen – Ca. 2.000 m² Rasenflächen

 

 

 

Neugestaltung Kirchplatz Freyburg(Unstrut) 2015-2016

Die Neugestaltung Kirchplatz Freyburg(Unstrut) wurde mit finanziellen Mitteln durch das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz,Bau und Reaktorsicherheit und mit Mitteln des Landes Sachsen-Anhalt , Ministerium für Landesentwicklung und Verkehr gefördert.

 

Komplexmaßnahme Sanierung Esplanade/ Straße hinter der Kirche 2015-2016

Die Komplexmaßnahme Sanierung  Esplanade/ Straße hinter der Kirche wurde mit finanziellen Mitteln durch die Städtebauförderung von Bund, Ländern und Gemeinden gefördert.

 

 

Umgestaltung des Blasiikirchplatzes in Nordhausen 1.+2. BA 2013-2015

Der Gestaltung des Blasiikirchplatzes in Nordhausen ging ein Architekturwettbewerb 2010 vorraus.
Die Größe des 1.+2. BA beträgt 11.100 m². Die Baumaßnahme beinhaltete neben den Oberflächenarbeiten auch Kanalbauarbeiten sowie das Verlegen von Elektro-,Telekom-,Wasser- und Gasleitungen.

Zur Begrünung wurden  Großbäume und Stauden mit einer unterirdischen Wasserversorgung gepflanzt.

Die Oberfläche besteht aus einem Granit in verschiedenen Farben und Formaten.

Planer: 1. Preis | Blasiikirchplatz belegte das Büro Stötzer Landschaftsarchitekten Freiburg i.Breisgau. https://www.stoetzer-landschaftsarchitekten.de/

Diashow des Wettbewerbsiegers:https://www.competitionline.com/de/beitraege/38402

Die Baubetreuung im Auftrage der Stadt lag bei dem Ing.-Büro Peukert und Nebel aus Weimar.   https://www.peuker-nebel.com/de/index.ph

 

 

 

 

Restaurierung der Neugestaltung des Nicolaiplatzes aus 2002/2003 in Wernigerode 2014

Im Auftrag der Stadt Wernigerode wurde der Nicolaiplatz nach der umfangreichen Neugestaltung aus den Jahren 2002/2003 durch unsere Firma restauriert.

Die vorhandenen Natursteinflächen aus asiatischen Quarzitgestein konnten den rauen klimatischen Bedingungen des Harzes nicht mehr standhalten. Damit  Unfallgefahren für die Anwohner und Besucher der Stadt Wernigerode nicht entstehen, wurde der vorhandene Quarzit durch dunkelgrauen Granit ersetzt. Neben den Arbeiten am Nicolaiplatz wurden in der Breiten Straße die Traufstreifen durch Granitmosaikpflaster in gebundener Bauweise neu hergerichtet.